
Kunden erwarten heute, dass sie in einem Fahrzeug alle gewünschten Funktionen und Funktionalitäten einfach, sicher und komfortabel nutzen können. Die technische Realisierung dieser Funktionen über Bauteile, Software, Aktoren, Sensoren etc. ist für den Kunden unerheblich - für ihn steht die Funktion im Mittelpunkt.
Dies trifft auf die Fahrzeugentwicklung, vor allem in der Mechatronikentwicklung, nur in den seltensten Fällen zu. Hier sieht man bei der Mehrzahl der Hersteller eine rein auf Bauteile ausgerichtete Struktur innerhalb der Produktentwicklung.
Die Folgen dieser Vorgehensweise äußern sich immer häufiger in
Oft wird die Einführung einer Funktionsorientierten Entwicklung als eine enorme Belastung für das Unternehmen und insbesondere der Entwicklung gesehen. Richtig ist, dass die Umstellung auf eine Funktionsorientierte Vorgehensweise weitreichende Auswirkungen auf den Produktenstehungsprozess (PEP) sowie Aufbau- und Ablauforganisation hat. Um diesen Problemen zu begegnen, die aktuelle Produktentwicklung nicht einzuschränken, sowie die Mitarbeiter mit den zu erwartenden Änderungen vertraut zu machen, haben wir ein Stufenmodell entwickelt, welches einen schnellen Projektfortschritt bei gleichzeitiger Qualitätssicherung garantiert.
Die Unterscheidung folgender Bereiche hat sich bewährt:
Dies erlaubt, durch Kaskadieren die Projektkomplexität zu beherrschen. Parallel dazu wird ein Change- Management- Prozess durchlebt, um die Organisation und die Mitarbeiter auf neue Prozesse vorzubereiten.