
Fortschrittliche Unternehmen der Branchen Automotive, Luft- und Raumfahrttechnik, der Fertigungsindustrie und dem Schiffbau setzen eine Vielzahl von CA-Systemen in ihren Engineering-Prozessen ein. Eine der neuesten Technologien ist KBE (Knowledge Based Engineering). Es gibt heute einen klaren Trend gerade in der Produktentwicklung, immer mehr Know-how und Konstruktionswissen in die CAD-Daten zu integrieren. Damit werden die CAD-Daten zunehmend zum Speicher für das Produkt- und das Methodenwissen, und sie werden auf diese Weise zu "intelligenten Dokumenten", die über integrierte Methoden leicht und schnell neuen Randbedingungen angepasst werden können.
Mit der technologischen Weiterentwicklung der CAD-Systeme wächst aber auch die Produkt- und Prozesskomplexität. Die Herausforderungen, die die Einführung neuer Technologien wie KBE mit sich bringt, sind sehr vielschichtig und erfordern gute Detailkenntnisse, die in Fachabteilungen oft nicht vorhanden sind. Dabei ist es angesichts der globalisierten Märkte und der globalen Wettbewerbssituation mehr denn je nötig, alle Marktchancen zu nutzen.
KBE bietet vielfältige Chancen, Marktanforderungen aufzugreifen, schnell umzusetzen und den eigenen Wissensvorsprung zu nutzen, um
Die Vorteile bei der Nutzung von KBE sind dann besonders hoch, wenn Produkte eine hohe Varianz einer Basisentwicklung aufweisen, oder wenn sich möglichst viele Einzelschritte des Konstruktionsprozesses mit Algorithmen beschreiben lassen und die Abläufe bereichsübergreifend sind (z. B. Produktkonstruktion – Werkzeugkonstruktion).
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