OpenPDM 9.3 schlägt noch mehr Brücken zur ALM- und ERP-Welt

Darmstadt, September 2021 – Mit der Version 9.3 stellt PROSTEP die zweite Haupt-Release seiner OpenPDM-Plattform für die PLM-Integration, -Migration und -Kollaboration in diesem Jahr vor. Schwerpunkte bei der Weiterentwicklung waren zum einen die Steigerung der Konnektivität zur ALM- und ERP-Welt (Application Lifecycle Management) und zum anderen die Verbesserung der Bedienerfreundlichkeit der Schnittstellen und der Reporting-Funktionen. Ein weiteres Highlight ist, dass OpenPDM sich jetzt noch einfacher in Cloud-Szenarien einsetzen lässt.

In enger Zusammenarbeit mit ALM-Hersteller Intland und der eigenen Tochtergesellschaft BHC, die auf ALM/PLM-Lösungen für die Elektronik- und Software-Entwicklung spezialisiert ist, entwickelt PROSTEP zurzeit einen neuen Konnektor zur ALM-Plattform codebeamer. Er soll noch in diesem Jahr für OpenPDM 9.3 freigegeben werden. Außerdem enthält die neue Version Konnektoren zu den ALM-Lösungen Polarion von Siemens und PTC Windchill RV&S (ehemals Integrity), zum ERP-System von IFS, zur Oracle-Software Primavera P6 und zur Cameo Teamwork Cloud von Dassault Systèmes. PROSTEP hat außerdem den Windchill Connector erweitert, so dass er nun auch die REST-Schnittstelle von PTC Windchill unterstützt.

Im Zuge der Neu- und Weiterentwicklung wurden die Export-Funktionen und die Logik der Konnektoren weiter verbessert, so dass sich große Datenstrukturen leichter und mit höherer Performance exportieren lassen. Die Anwender können ohne Unterstützung durch den Administrator auch einfacher auf Infrastrukturprobleme reagieren und den automatischen Retry anstoßen. Der Mechanismus lässt sich feiner steuern.

Die neue, semantische Prüfung der BPMN-Prozessdefinition (Business Process Modeling and Notification) bietet den Entwicklern eine deutlich bessere Unterstützung bei der Definition der Prozesse zur Datensynchronisation. Bei Inkonsistenzen werden sie schon vor dem ersten Testlauf mit Testdaten auf mögliche Probleme hingewiesen. Auch die Darstellung der Prozess-Historie wurde deutlich verbessert, was gerade beim Umgang mit einer großen Anzahl von Prozessen hilfreich ist. Sie werden im Prozess-Report graphisch dargestellt, so dass die Entwickler durch den Graphen navigieren und einfacher mit den Prozessen interagieren können.

Der File Service von OpenPDM 9.3 unterstützt nun auch die Anbindung von Cloud-nativen Lösungen wie AWS S3 Bucket. Im Rahmen des Infrastructure As Code-Deployments stehen neue bzw. verbesserte Vorlagen zur Verfügung, mit denen OpenPDM vollautomatisch in einer virtuellen Private Cloud von AWS oder MS Azure ausgerollt werden kann. Unterstützt werden die Container-Lösungen Elastic Container Services (ECS) und Elastic Kubernetes Services (EKS) von AWS sowie Azure Kubernetes Services (AKS). Das Deployment kann sowohl mit proprietären Sprachen wie CDK als auch mit Terraform erfolgen.

Die neue Release von OpenPDM lässt sich noch flexibler in heterogenen IT-System-Landschaften einsetzen, um ohne Aufwand für die Schnittstellen-Programmierung unterschiedliche PLM-, ALM- und ERP-Systeme miteinander zu verbinden, wie Produktmanager Mirko Theiß betont. „Dabei spielt es auch keine Rolle mehr, ob die verschiedenen IT-Systeme beim Kunden vor Ort oder in einer Cloud-Infrastruktur installiert sind.“

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