PROSTEP zeigt aktuelle Fortschritte bei der NAPA Steel-Integration

Darmstadt, Mai 2019 – Die Schiffbau-Experten des PLM-Beratungs- und Softwarehauses PROSTEP werden auf dem diesjährigen NAPA User Meeting den aktuellen Entwicklungsstand der nahtlosen Integration des schiffbauspezifischen Systems zur frühen Stahlkonstruktion NAPA Steel in die Folgeprozesse des Basic  und Detail Designs sowie in die maschinenbauliche Koordinierung und Ausrüstungskonstruktion erläutern.

Die auf der Integrationsplattform OpenPDM basierende Schnittstelle wird bereits bei der Übertragung von großen Kreuzfahrtschiffen u.a. bei MEYER Turku produktiv genutzt. Die PROSTEP-Experten gehen in ihrem Vortrag auf die aktuellen Entwicklungen der NAPA Steel-Schnittstelle in Richtung AVEVA Marine Hull sowie mechanische CAD-Systeme wie CATIA und NX ein. Das NAPA User Meeting findet vom 4. bis 6. Juni 2019 in Helsinki statt und ist Treffpunkt von über 100 NAPA-Kunden aus ganz Europa und aus Nordamerika.

NAPA ist einer der führenden Hersteller von speziellen CAx-Anwendungen für den Schiffbau und die maritime Industrie. Die Software NAPA Steel wird vor allem in der frühen Entwicklungsphase für die Auslegung der Stahlstrukturen des Schiffsrumpfs eingesetzt. Die von PROSTEP entwickelte Schnittstelle ermöglicht es, die schiffbauliche Stahlkonstruktion aus NAPA Steel feature-basiert an Folgesysteme zu übergeben. Bislang liegt der Fokus hier auf AVEVA Marine Hull. Das dort erstellte Modell hat die gleiche Qualität wie ein manuell erstelltes Modell und kann nahtlos für Verfeinerung im Basic und Detail Design verwendet werden. Die aktuelle Ausbaustufe wird schon produktiv bei Kunden eingesetzt, und ermöglicht die verlustfreie Übergabe von komplexen Konstruktionsmerkmalen wie Knieblechen, gebogenen Stahlbauteilen oder Nahtvorbereitungen.

PROSTEP entwickelt die Schnittstelle in enger Zusammenarbeit mit Softwarehersteller NAPA Oy weiter. Sie wird in der nächsten Ausbaustufe auch die Übergabe von Strukturinformationen aus NAPA Steel an mechanische CAD-Systeme unterstützen. Interessant ist diese Option vor allem für Werften, die für die maschinenbauliche und Ausrüstungskonstruktion (Koordinierung) solche CAD-Systeme einsetzen. Dabei wird die Struktur des Schiffsrumpfes nicht verändert, muss aber als Referenzgeometrie sowie zum Visualisieren und Messen zur Verfügung stehen. Die Erweiterung der Schnittstelle verbessert die Qualität bei der Übertragung der NAPA Steel-Strukturen, die bislang allenfalls als relativ ungenaues Geometrie-Modell ohne Materialdicken, Profilquerschnitte und andere Attribute übergeben werden konnten.

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