AFCEA 2026: Innovationen und Impulse für die Verteidigungsindustrie

Mit 8.700 Teilnehmenden unterstrich die AFCEA Fachausstellung 2026 auch dieses Jahr wieder ihre Rolle als führende Messe für Verteidigungs- und Sicherheitstechnik im deutschsprachigen Raum. PROSTEP präsentierte in Bonn sein umfassendes Beratungs- und Lösungsangebot rund um die Digitalisierung und erläuterte in einem Vortrag, wie sich Waffensysteme mit Digital Thread und Digital Twin schneller entwickeln lassen.

Véronique-Isabelle Lutz
Véronique-Isabelle Lutz

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Die AFCEA ist die zentrale Plattform für den Austausch zwischen Industrie, Behörden und Institutionen der Verteidigungsindustrie. Mit mehr als 350 Ausstellern lockte die Veranstaltung in diesem Jahr an den beiden Tagen Tausende von Experts und Entscheidern aus IT, Cybersecurity, Kommunikation, Sensorik und Verteidigungstechnik in die ehemalige Bundeshauptstadt. Die hohe Aussteller- und Besucherzahl, die Vielfalt der Formate und die praxisnahen Fachvorträge unterstreichen den Stellenwert der Fachausstellung für die Zukunftssicherung der Branche.

Die AFCEA präsentierte sich 2026 mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsformat. Neben praxisnahen Industrievorträgen, die Fachwissen zu technischen, operativen und strategischen Themen vermittelten, standen Symposien für den Austausch zwischen Fach- und Führungskräften im Fokus. Hervorzuheben ist das neue Format der Fachvorträge, das speziell Perspektiven und innovative Ansätze von Behörden und Organisationen mit militärischen Sicherheitsaufgaben beleuchtete. Ziel aller Formate ist es, den Wissenstransfer zu fördern, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und Trends wie Digitalisierung, Interoperabilität und Resilienz in der Verteidigungsbranche zu adressieren.

Die PROSTEP Group war in Bonn mit einem eigenen Stand vertreten, auf dem wir den Teilnehmenden unser umfassendes Angebot an Beratungsdienstleistungen und Software-Lösungen rund um die Digitalisierung des Engineerings vorstellten. Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Dr. Martin Holland, Leiter Business Development bei PROSTEP. Er zeigte praxisnah auf, wie integriertes digitales Engineering, Digital Thread und digitale Zwillinge dazu beitragen können, Verteidigungsprogramme trotz wachsender Systemkomplexität schneller, sicherer und nachvollziehbar zur Einsatzreife zu bringen.

Holland erläuterte im Rahmen des Vortrags, wie der DoD Modular Open Systems Approach (MOSA) und die DoD Digital Engineering Strategy (DoDI 5000.97) genutzt werden können, um Integrated Digital Environments (IDE) zu etablieren und die Datenintegrität über den gesamten Produktlebenszyklus sicherzustellen. Der Vortrag vermittelte konkrete Einblicke, wie nachhaltige Digital-Engineering-Umgebungen aufgebaut und wie Joint-Venture-Kooperationen wirksamer gestaltet werden können, um Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit in Verteidigungsprogrammen zu steigern. Basis für die Transparenz im Produktlebenszyklus sind Digitale Zwillinge, die Use Cases wie Predicitive Maintenance sowie eine erhöhte Einsatzbereitschaft (Mission Readiness) ermöglichen, wie Holland weiter ausführte.

Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in Enterprise Architecture Management (EAM), Product Lifecycle Management (PLM) und Application Lifecycle Management (ALM) unterstützt die PROSTEP Group Regierungen, Industrie und Joint Ventures dabei, digitale Strategien in operative Fähigkeiten zu übersetzen – vom Konzept bis zum wirksamen Betrieb. Die AFCEA war aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Wir haben im Rahmen der Messe viele interessante Gespräche mit Teilnehmenden aus der Verteidigungsindustrie geführt und werden die Unternehmen der Branche gemeinsam mit Partnern aktiv bei der digitalen Transformation ihrer Prozess- und Systemlandschaften unterstützen. Mehr über unser Leistungsangebot für die Verteidigungsindustrie erfahren Sie in unserem neuen Whitepaper.